Nokia schwächelt weiter: Stellenabbau geplant

Der Netzwerkausrüster Nokia hat auch im dritten Quartal wegen schlechter Geschäfte in einem umkämpften Markt weiter rote Zahlen eingefahren.

Der Netzwerkausrüster Nokia hat auch im dritten Quartal wegen schlechter Geschäfte in einem umkämpften Markt weiter rote Zahlen eingefahren. Der Umsatz ging im Vorjahresvergleich um rund ein Prozent auf 5,46 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag im finnischen Espoo mitteilte. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn brach unterdessen um mehr als ein Viertel auf 487 Millionen Euro ein. Netzwerk- und Lizenzsparte des Unternehmens schwächelten. Unter dem Strich reduzierte Nokia jedoch die Verluste von 183 Millionen Euro vor einem Jahr auf nun 79 Millionen, weil weniger Sonderkosten anfielen.

Um Kosten zu sparen, will Nokia nun Stellen abbauen. Um rund 700 Millionen Euro sollen die jährlichen Kosten bis Ende 2020 sinken, hieß es. Dafür müssten gut 900 Millionen Euro für den Stellenabbau eingeplant werden. Wie viele Arbeitsplätze dadurch wegfallen sollen, war zunächst unbekannt. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

iPhones in EU ohne KI-Siri – Apple greift Kommission an

Apple macht einen neuen Anlauf bei Künstlicher Intelligenz - doch Nutzer in der EU bekommen auf iPhones und iPads keinen Zugang zu vielen neuen Funktionen. Der Konzern kritisiert die EU-Kommission.

Broadcom legt weiter kräftig zu – Aktie fällt wegen enttäuschendem KI-Ausblick

Der Chipkonzern Broadcom wächst dank guter Geschäfte mit Chips für Angebote rund um die Künstliche Intelligenz (KI) weiter rasant.

Lünendonk: IT-Dienstleister wachsen um 2,9 Prozent

Der deutsche IT-Dienstleistungsmarkt hat im Jahr 2025 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 2,9 Prozent erzielt.
ANZEIGE
ANZEIGE