Medimax und Notebooksbilliger schließen sich zusammen

Medimax und Notebooksbilliger fusionieren und bringen ihre Kompetenzen in eine neue Holding ein. Der Markt für Elektronikgeräte soll dadurch «neu aufgerollt» werden.

Medimax und Notebooksbilliger gründen ein Joint Venture und bringen ihre Kompetenzen in eine neue Holding ein. Das Joint Venture wurde von Notebooksbilliger-Gründer Arnd von Wedemeyer und der Unternehmerfamilie Haubrich, zu der neben Medimax auch noch EP gehört, an den Start gebracht. Bereits im Jahr 2012 erwarb EP eine Minderheitsbeteiligung an Notebooksbilliger in Höhe von 25 Prozent. Die neue Holding sei eine Kooperation «auf Augenhöhe», jede Partei hält offensichtlich einen Anteil in Höhe von 50 Prozent. Der deutsche Markt für Elektronikgeräte werde jetzt neu aufgerollt, heißt es in einer Pressemitteilung. Notebooksbilliger sei der umsatzstärkste deutsche Onlineshop für Elektronik, Medimax eine der größten stationären Fachmarkt-Ketten. Beide Marken, sowohl Notebooksbilliger als auch Medimax, sollen künftig bestehen bleiben, wie eine EP-Firmensprecherin gegenüber ChannelObserver betont. Auch würden beide Firmen künftig von dem jeweiligen Management geführt werden. Lediglich für die gemeinsame Holding werde jetzt ein neuer Name gesucht.

Durch den Zusammenschluss entstehe ein Unternehmen mit mehr als 120 Standorten und einem Ziel-Umsatz von rund zwei Milliarden Euro. Allein Notebooksbilliger will in diesem Jahr erstmals die magische Grenze von einer Milliarde Euro Umsatz übertreffen. «Medimax bietet durch diesen Schritt in den Bereichen Multimedia und IT eine Sortimentskompetenz für den Kunden wie vermutlich sonst kein anderer deutscher Retailer», so Notebooksbilliger-Gründer Arnd von Wedemeyer.

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