Microsoft steigert Absatz von Surface

Microsoft steigert die Erlöse mit den Surface-Tablets um 50 Prozent. Umsatz und Gewinn gingen im abgelaufenen Quartal jedoch zurück.

Microsoft gab für das abgelaufene dritte Geschäftsquartal einen Gewinnrückgang um sieben Prozent auf 5,66 Milliarden Dollar bekannt. Der Umsatz betrug 20,40 Milliarden Dollar, ein Minus von 0,4 Prozent. Microsofts Enterprise-Sparte trug zwischen Januar und März 10,3 Milliarden Dollar zum Gesamtergebnis bei, 3 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Serverbereich legte um zehn Prozent zu. Das Windows-OEM-Geschäft hätte um vier Prozent wachsen können. Die Cloud-Dienste des Unternehmens wie Azure und Office 365 brachten Redmond 1,9 Milliarden Dollar ein. Der Umsatz mit der Azure-Plattform sei um 150 Prozent gewachsen. Die Erlöse mit Office 365 hätten um mehr als 100 Prozent zugelegt. „Wir machen gute Fortschritte bei unseren Angeboten für Verbraucher wie Bing und Office 365 Home. Und unsere Firmenkunden nehmen unsere Cloud-Lösungen an“, so CEO Satya Nadella. Der Umsatz mit den Surface-Tablets sei um 50 Prozent auf knapp 500 Millionen Dollar gestiegen.

Zudem gab Microsoft den Abschluss der Übernahme der Devices- und Services-Sparte von Nokia bekannt. Der frühere President und CEO von Nokia, Stephen Elop, wird Executive Vice President und berichtet direkt an Satya Nadella. Elop verantwortet das Gerätegeschäft und damit die folgenden Produkte: die Lumia Smartphones und Tablets, Nokia Mobiltelefone, Xbox, Surface, Perceptive Pixel (PPI) Devices und Zubehör. Microsoft werde „seiner Linie treu bleiben“ und auch weiterhin eng mit Hardware-Partnern, Entwicklern, Telekommunikationsunternehmen, Vertragshändlern und Einzelhändlern zusammenarbeiten, versicherte der Konzern. Der Anbieter wird die Fertigungsanlagen im südkoreanischen Masan nicht übernehmen. Die Fabrik in Chennai, Indien, wird ebenfalls bei Nokia verbleiben. Microsoft wird rund 25.000 neue Mitarbeiter übernehmen. 

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