Dell-EMC-Deal nimmt letzte Hürde

Die Mega-Fusion zwischen Dell und EMC hat die wohl letzte Hürde genommen. Jetzt sei die wettbewerbsbehördliche Zustimmung aus China erfolgt, so ein Bericht.

Die Mega-Fusion zwischen Dell und EMC hat die wohl letzte Hürde genommen. Jetzt sei die wettbewerbsbehördliche Zustimmung aus China erfolgt, schreibt die New York Post. Diese Zustimmung der Chinesen sei die letzte Hürde auf dem Weg zu einer erfolgreichen Fusion gewesen, heißt es weiter. Das US-Magazin beruft sich auf eine mit dem Sachverhalt vertraute Person. Dell selbst würde dies jedoch nicht vor der kommenden Woche offiziell bestätigen, heißt es weiter. In einem anderen Bericht ist die Rede davon, dass die Akquisition jetzt deutlich vor September/Oktober abgeschlossen werden könne. Im Juli hatte bereits die Mehrheit der EMC-Aktionäre für die Fusion gestimmt. 98 Prozent der abgegebenen Stimmen waren für die 67-Milliarden-Dollar-Übernahme, sie repräsentierten dabei 74 Prozent der ausgegebenen Aktien.

Der PC-Hersteller Dell gab im Oktober 2015 bekannt, in der bisher größten Übernahme der Technologie-Industrie den Speicher-Spezialisten EMC kaufen zu wollen. Der Deal ist insgesamt rund 67 Milliarden Dollar schwer. Dell will mit EMC sein Geschäft um Speicherdienste erweitern und damit besser mit Rivalen wie Hewlett-Packard konkurrieren. Die EMC-Aktionäre sollen 24,05 Dollar in bar bekommen plus ein Papier, das den Wert der zu EMC gehörenden Software-Firma VMware widerspiegeln soll. 

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