Abwärtssog der Tech-Werte: Secunet, Cancom und Bechtle

Im angeschlagenen Technologiesektor haben am Freitag die Aktien von Secunet nach Jahreszahlen und Ausblick ihre Kursgewinne der vergangenen beiden Tage wieder abgegeben.

Im angeschlagenen Technologiesektor haben am Freitag die Aktien von Secunet nach Jahreszahlen und Ausblick ihre Kursgewinne der vergangenen beiden Tage wieder abgegeben. Unter den schwächsten Werten im Nebenwerteindex SDax verloren die Titel des IT-Dienstleisters am Vormittag 5,6 Prozent auf 320 Euro. Im Zuge eines nachlassenden Rückenwinds durch die Corona-Pandemie hatte Secunet im November mit einer pessimistischeren Prognose die Anleger geschockt. Die Aktien stürzten an nur einem Tag um zeitweise fast ein Viertel ab. Wenige Tage davor hatten sie mit 608 Euro noch ein Rekordhoch erreicht.

Der allgemeine Druck auf den Technologiesektor, der sich vor allem seit Jahresanfang in Erwartung steigender Zinsen aufgebaut hat, verschonte auch die Secunet-Titel nicht. Sie ließen ebenso kräftig Federn wie Papiere anderer IT-Dienstleister wie Bechtle oder Cancom. Erst am Mittwoch waren sie zum Handelsstart mit 311 Euro auf ein Tief seit Mai 2021 gerutscht, konnten sich davon bis zum Vortag aber wieder recht gut erholen. Die im November formulierte Prognose für 2022, wonach der Umsatz auf 320 Millionen Euro und das operative Ergebnis auf rund 50 Millionen Euro sinken sollen, bestätigte Secunet nun. Das reichte aber nicht, um dem Kurs neues Leben einzuhauchen. (dpa)

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