Studie: Mittelständler zögern bislang mit Nutzung von Big Data

Nur wenige mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzen einer Umfrage zufolge bislang die Möglichkeiten großer Datenmengen (Big Data) für ihre Geschäfte.

Nur wenige mittelständische Unternehmen in Deutschland nutzen einer Umfrage zufolge bislang die Möglichkeiten großer Datenmengen (Big Data) für ihre Geschäfte. Nur 8 Prozent der Befragten gaben an, Daten systematisch zu erfassen, zu analysieren und Nutzen daraus zu ziehen. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung des Marktforschungsinstituts Kantar TNS im Auftrag der Commerzbank hervor, die am Dienstag in Frankfurt vorgestellt wurde. Als Gründe wurden vor allem Datenschutzprobleme, Fachkräftemangel sowie mangelnde Bereitschaft der Führungskräfte genannt. Zugleich sind 68 Prozent der Unternehmen beunruhigt wegen der Monopolstellung von Tech-Giganten wie Google, Facebook oder Amazon. Jedes fünfte Unternehmen fürchtet zudem die Konkurrenz der Konzerne. Allerdings gaben auch 34 Prozent der Firmen an, von den Technologie-Riesen Denkanstöße für eigene Prozesse zu bekommen.

Befragt wurden rund 2.000 Mittelständler im Zeitraum November 2017 bis Januar 2018 – also vor Bekanntwerden des Facebook-Datenskandals. (dpa)

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