Zoom hebt Jahresprognose an

Die Zeiten des explosiven Wachstums in der Corona-Pandemie sind für Zoom vorbei. Doch der Videokonferenz-Dienst kommt mit seinem Fokus auf Unternehmenskunden auch gut voran.

Der Videokonferenzdienst Zoom wächst nicht mehr so rasant wie in der Corona-Pandemie – aber immer noch schneller als von der Wall Street erwartet. Im vergangenen Quartal übertraf die US-Firma die Analystenprognosen mit einem Umsatzplus von 2,1 Prozent auf 1,16 Milliarden Dollar (1,04 Mrd. Euro). Unterm Strich stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 20 Prozent auf 219 Millionen Dollar.

Zugleich hob Zoom die Erlösprognose für das laufende Jahr etwas an. Die Firma rechnet nun mit Erlösen zwischen 4,63 und 4,64 Milliarden Dollar. Zuvor waren 4,61 bis 4,62 Milliarden Dollar erwartet worden. Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund drei Prozent zu.

Zoom war ein großer Gewinner der Corona-Pandemie, in der Videokonferenzen nicht nur verstärkt für die Kommunikation in Unternehmen genutzt wurden, sondern auch privat bis hin zu Familientreffen. Inzwischen fokussiert sich die Firma darauf, in Unternehmen zum Beispiel mit Telefonie-Angeboten über Videokonferenzen hinaus zu wachsen. (dpa)

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