T-Mobile einigt sich auf Fusion mit Sprint

Der Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Rivalen Sprint ist beschlossen.

Der Zusammenschluss der Telekom-Tochter T-Mobile mit dem US-Rivalen Sprint ist beschlossen. Beide Unternehmen hätten am Sonntagabend ein «Business Combination Agreement» vereinbart, eine verbindliche Vereinbarung, «um die beiden Gesellschaften zu einem größeren Unternehmen zusammen zu führen», teilte die Telekom am Abend mit. Die deutsche Mutter soll an dem künftigen Unternehmen demnach 42 Prozent halten, die japanische Sprint-Mutter Softbank 27 Prozent. 31 Prozent gehen an freie Aktionäre.

Eigentlich hatten die Telekom und der japanische Technologiekonzern Softbank das Ringen um eine Fusion ihrer US-Mobilfunktöchter erst vor fünf Monaten offiziell eingestellt. Die Parteien beschnuppern sich schon lange – der dritte Anlauf in vier Jahren brachte nun den Durchbruch. Ob die US-Kartellwächter dem zustimmen, ist noch offen. T-Mobile ist nach Verizon und AT&T die Nummer drei, Sprint die Nummer vier auf dem US-Markt. Der Deal hätte enorme Dimensionen: Zusammen bringen die Unternehmen es auf einen Börsenwert von mehr als 80 Milliarden US Dollar. (dpa)

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