Huawei streicht Hunderte Stellen in den USA

Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei streicht in den USA einen Großteil der Stellen seiner Forschungstochter.

Der chinesische Netzwerkausrüster Huawei streicht in den USA einen Großteil der Stellen seiner Forschungstochter. Von dem Stellenabbau beim Unternehmen Futurewei seien direkt 600 Mitarbeiter betroffen, teilte Huawei am Dienstag auf Nachfrage mit. Der Schritt sei demnach wegen der «Einschränkung des Geschäftsbetriebs durch das US-Handelsministerium» notwendig geworden. Im Mai hatten die USA das Unternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt und US-Firmen Geschäfte mit Huawei erschwert. Später lockerte Washington die Zügel etwas. «Entscheidungen wie diese sind nie leicht zu treffen», teilte Huawei zu den angekündigten Jobstreichungen mit. Berechtigten Mitarbeitern würden Abfindungspakete angeboten. Futurewei werde weiterhin in der USA tätig sein.

Die USA werfen China Spionage über staatlich gelenkte Industrieunternehmen vor. Nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump könnte Huawei in solch eine Praxis von Peking eingebunden sein. Die Firma aus Shenzhen bei Hongkong hat entsprechende Vorwürfe stets kategorisch zurückgewiesen. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Führungswechsel bei Ericsson

Der Netzwerkausrüster Ericsson steht vor einem Wechsel an der Unternehmensspitze: Der bisherige Leiter des Netzwerkgeschäfts wird neuer Präsident und Chef des schwedischen Konzerns.

Gründer und Manager legen dringenden Appell für Reformen vor

Über 100 Gründer und Manager fordern kurz vor der geplanten Reform von Rente und Sozialstaat eine Erneuerung des Standorts Deutschland. Sie schlagen Schritte vor - verbunden mit einer Warnung.

Online-Falle: Wie Fake-Shops tausende Kunden abzocken

Sie sehen aus wie echte Online-Shops, sind aber Fallen: Tausende Käufer verlieren jedes Jahr viel Geld an Fake-Shops. Die Verbraucherschutzminister sehen Handlungsbedarf, um Betrüger zu stoppen.
ANZEIGE
ANZEIGE