Build: Microsoft baut «Copilot» zum Team-Assistenten aus

Microsoft baut die Fähigkeiten seines KI-Assistenten Copilot aus, damit er nicht mehr nur einzelne Nutzer, sondern auch Teams aus mehreren Mitarbeitern unterstützen kann.

Microsoft baut die Fähigkeiten seines KI-Assistenten Copilot aus, damit er nicht mehr nur einzelne Nutzer, sondern auch Teams aus mehreren Mitarbeitern unterstützen kann. Das Programm soll zum Beispiel die Tagesordnung von Treffen im Blick behalten, Protokoll führen und vereinbarte Beschlüsse automatisch in Aufgaben-Software eintragen, wie Microsoft am Dienstag auf seiner Entwicklerkonferenz Build erläuterte. Der Konzern arbeitet daran, Funktionen auf Basis Künstlicher Intelligenz als Werkzeuge für produktiveres Arbeiten in alle seine Produkte zu integrieren.

Microsoft ging einen milliardenschweren Pakt mit dem ChatGPT-Erfinder OpenAI ein. Der Software-Riese stellt die Server-Kapazität zum Training der KI-Modelle von OpenAI – und kann im Gegenzug auf Technologie der Firma zurückgreifen.

OpenAI-Chef Sam Altman betonte am Dienstag auf der Build-Konferenz, dass Leute Programme mit Künstlicher Intelligenz auf verschiedenste Weise nutzen würden. «Aber je mehr das einfach eine Schicht sein kann, die in jedes Produkt, jeden Dienst integriert wird, desto besser.» Altman ging nicht auf den Streit mit der Schauspielerin Scarlett Johansson ein, die mit Hilfe von Anwälten herausfinden will, warum die Stimme von ChatGPT in einer jüngsten Vorführung sehr an ihre eigene erinnerte. OpenAI versichert, dass die Stimme mit Aufnahmen einer anderen Schauspielerin entwickelt worden sei. Altman sagte zu der umstrittenen Demonstration lediglich, er sei überrascht davon gewesen, wie sehr er das Sprachmodell gemocht habe. OpenAI hatte eine Version von ChatGPT gezeigt, die eine fließende Unterhaltung mit Menschen führen konnte. (dpa)

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