Bitkom: Nutzer haben unzureichende PC-Kenntnisse

Alarmierend: Jeder fünfte Bundesbürger hat keine Computerkenntnisse. Nur eine Minderheit schreibt sich gute oder sehr gute PC-Kenntnisse zu.

Alarmierend: Jeder Fünfte (19 Prozent) hat keine Computerkenntnisse. Das entspricht gut 13 Millionen Bundesbürgern ab 14 Jahren, so lautet das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Bitkom. Ähnlich viele Menschen (22 Prozent) verfügen zumindest über Grundkenntnisse, können also etwa ein Programm installieren oder einfache Büroanwendungen bedienen. Mittelmäßiges Wissen über Computer ist nach eigenen Angaben bei 37 Prozent der Deutschen vorhanden. Nur jeder Fünfte (19 Prozent) schreibt sich hohe oder sehr hohe Computerkenntnisse zu. „Wenn fast die Hälfte der Bürger gar nichts oder nur wenig mit Computern anfangen kann, muss uns das wachrütteln“, so Bitkom-Vizepräsident Achim Berg. „Für eine digitale Gesellschaft ist es herausragend wichtig, flächendeckende IT-Bildungsangebote zu machen.“

Erwartungsgemäß verfügen vor allem ältere Menschen über geringe Computerkenntnisse. 79 Prozent der Menschen ab 65 Jahren haben dazu kein oder nur wenig Wissen. Gut jeder Dritte der 50- bis 64 Jährigen (37 Prozent) weiß nichts oder wenig zur Computerbedienung. Insgesamt kennen sich Frauen und Männer ähnlich gut mit Computern aus: 18 Prozent der Frauen verfügen nach eigener Einschätzung über hohe oder sehr hohe Kenntnisse, bei den Männern sind es 21 Prozent. Berg: „IT- und Computer-Kompetenzen gehören heute zum Alltag und sind in fast allen Branchen und Berufen erforderlich.“

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

HPE integriert Juniper und lockt mit Rekord-Margen

HPE baut sein Channel-Modell radikal um: In Las Vegas hat der Hersteller die Verschmelzung mit Juniper Networks unter einem Dach verkündet. Für Systemhäuser gibt es handfeste Anreize – darunter Storage-Margen von bis zu 24 Prozent und exklusiven Vertrieb für strategische Produkte.

Apple-Chef: Preiserhöhungen sind unvermeidlich

Der rapide Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz macht Speicherchips drastisch teurer. Apple gelang es recht lange, die Preise weitgehend stabil zu halten - doch damit ist nun Schluss.

Führungswechsel bei Ericsson

Der Netzwerkausrüster Ericsson steht vor einem Wechsel an der Unternehmensspitze: Der bisherige Leiter des Netzwerkgeschäfts wird neuer Präsident und Chef des schwedischen Konzerns.
ANZEIGE
ANZEIGE