WhatsApp bietet künftig Einkauf per Chat an

Der zum Facebook-Konzern gehörende Messengerdienst WhatsApp wird es seinen Nutzern künftig ermöglichen, direkt aus einem Chat Produkte einzukaufen.

Der zum Facebook-Konzern gehörende Messengerdienst WhatsApp wird es seinen Nutzern künftig ermöglichen, direkt aus einem Chat Produkte einzukaufen. Die Endkunden verwenden dabei ihre gewöhnliche WhatsApp-Anwendung und müsse keine zweite App installieren. Kleinere Unternehmen, die die Waren und Dienstleistungen anbieten, setzen hingegen eine spezielle Business-App von WhatsApp ein, um auf die Kundenanfragen zu reagieren. Für größere Firmen bietet WhatsApp statt einer Smartphone-App auch eine Schnittstelle (API) für Kundenbetreuungssysteme oder Warenwirtschaftsoftware an, mit denen eine größere Zahl von Kundenanfragen bewältigt werden können.

WhatsApp Business wurde im Januar 2018 ins Leben gerufen. Seitdem hat sich der Dienst dynamisch entwickelt. Nach Angaben von Whatsapp senden inzwischen mehr als 175 Millionen Menschen täglich Nachrichten an einen WhatsApp-Business-Account. Zu den ersten Kunden des Dienstes gehörten Vodafone Deutschland und die spanische Fluggesellschaft Iberia, die im WhatsApp-Chat bislang vor allem auf Kundenanfragen eingehen. Die Schnittstelle von WhatsApp Business wird auch von Start-ups wie Twillo, MessageBird, Yalochat und Infobip genutzt, die damit für ihre gewerblichen Kunden eigene Cloud-Kommunikationsplattformen anbieten. WhatsApp-Geschäftsführer (COO) Matt Idema sagte, die Corona-Pandemie habe deutlich gemacht, dass Unternehmen schnelle und effiziente Wege brauchen, um ihre Kunden zu bedienen und Verkäufe zu tätigen. «WhatsApp ist in dieser Zeit zu einer einfachen und bequemen Ressource geworden.» Nun gelte es, den Service auszubauen. WhatsApp werde die Möglichkeiten für die Verbraucher erweitern, sich über verfügbare Produkte zu informieren und direkt aus einem Chat heraus Einkäufe zu tätigen. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Gründer und Manager legen dringenden Appell für Reformen vor

Über 100 Gründer und Manager fordern kurz vor der geplanten Reform von Rente und Sozialstaat eine Erneuerung des Standorts Deutschland. Sie schlagen Schritte vor - verbunden mit einer Warnung.

Infinigate übernimmt Distribution für IGEL in Österreich und der Schweiz

Der Value-Added-Distributor Infinigate erweitert sein Security-Portfolio. Eine neue Vereinbarung mit IGEL bringt Endpoint-Management und ein «immutables» Betriebssystem in den Alpenraum.

Milliarden-Deal: Salesforce will die KI-Plattform Fin übernehmen

Der US-Softwarekonzern Salesforce will die Kundenservice-KI-Plattform Fin für rund 3,6 Milliarden Dollar übernehmen.
ANZEIGE
ANZEIGE