Ingram Micro: «Steigender Preisdruck in Europa»

Ingram Micro konnte im vierten Quartal Umsatz und Ergebnis zweistellig steigern. Doch ein zunehmender Preisdruck drückt die Profitabilität in Europa. HP bleibt der wichtigste Hersteller, knapp vor einem anderen Anbieter.

Ingram Micro steigerte den Umsatz im vierten Quartal um 18 Prozent auf annähernd 14 Milliarden Dollar. Das Betriebsergebnis stieg um 16 Prozent auf 201 Millionen Dollar. Im Gesamtjahr legten die Erlöse um 9 Prozent auf 46,5 Milliarden Dollar zu, das Ergebnis ging allerdings um 5 Prozent auf 487 Millionen Dollar zurück. Die Profitabilität in Europa leide unter der Dollarstärke, einem stärkeren Abverkauf von Consumer-Produkten und einem steigenden Preisdruck, so der Konzern in einer Mitteilung. Positiv hätten sich die Cloud-Geschäfte entwickelt, die im Geschäftsjahr 2014 um 100 Prozent zulegen konnten. Der Cloud-Marktplatz sei mittlerweile auch für Fachhändler in Kanada und Mexiko verfügbar. Die Cloud-Plattform soll demnächst auch in Deutschland an den Start gehen, wie Europachef Gerhard Schulz jüngst angekündigt hatte. Hewlett-Packard bleibt der wichtigste Hersteller von Ingram und trägt 12 Prozent zu den Umsätzen bei. Doch Apple steigerte den Anteil an den Erlösen im vierten Quartal auf 11 Prozent.

«Das vierte Quartal war ein überzeugender Schlusspunkt eines Jahres, in welchem wir erfolgreich unsere langfristige Strategie verfolgt haben. Dazu zählen auch Wachstumsraten in unseren Geschäftsbereichen Mobility, Supply Chain und Cloud Computing», betont Alain Monie, CEO von Ingram Micro.

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