Ingram Micro schließt Business Unit für 3D-Drucker

Broadliner Ingram Micro löst mit sofortiger Wirkung seine 3D Technology EMEA Business Unit auf. Den dort beschäftigten Mitarbeiter sollen alternative Posten angeboten werden.

Broadliner Ingram Micro beendet zumindest vorläufig das Thema 3D-Drucker. Mit sofortiger Wirkung löst der Distributor seine 3D Technology EMEA Business Unit auf, wie ChannelPartner berichtet. Man wolle sich auf Bereiche konzentrieren, in denen man «eine führende Marktposition» innehabe, begründet Mark Chlebek, Executive Director Pan EMEA Division bei Ingram Micro, die Entscheidung in einem Schreiben an die Geschäftspartner. «In den letzten Monaten haben wir sowohl den 3D-Markt als auch unsere Position in diesem Segment gründlich evaluiert. In der Folge haben wir die Entscheidung getroffen, unsere 3D Technology Geschäftsaktivitäten innerhalb der Ingram Micro Pan EMEA Division mit sofortiger Wirkung einzustellen», heißt es weiter. Das Unternehmen will den Markt jedoch intensiv weiter beobachten. Den derzeit mit dem Thema befassten Teammitgliedern sollen andere Positionen innerhalb des Unternehmens angeboten werden.

Das Geschäft mit 3D-Druckern über die Distribution lief in der Vergangenheit offenbar schleppend. Einen neuen Schub soll die 3D-Druckerfamilie von HP bringen. Die «Jet Fusion»-Geräte sollen laut Hersteller nicht weniger als Design, Prototypenbau und Herstellung in diesem Segment revolutionieren und dem 3D-Druck zum Durchbruch verhelfen. Ein Distributionspartner hierfür ist Also, in Soest arbeitet man am Aufbau einer entsprechenden Business Unit für 3D-Drucker.

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