Facebook-Konzern baut großen Supercomputer für künstliche Intelligenz

Der Facebook-Konzern Meta will in diesem Jahr den leistungsstärksten Supercomputer für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz aufbauen.

Der Facebook-Konzern Meta will in diesem Jahr den leistungsstärksten Supercomputer für Anwendungen mit künstlicher Intelligenz aufbauen. Das System solle zum Beispiel Echtzeit-Übersetzungen ermöglichen, mit denen sich größere Gruppen von Menschen in verschiedenen Sprachen unterhalten können, erläuterte Meta in der Nacht zu Dienstag in einem Blogeintrag. Auch soll es mit der Zeit Technologien für die virtuelle Welt Metaverse entwickeln, in der Meta seine Zukunft sieht.

Der Supercomputer mit dem Namen AI Research SuperCluster (RSC) sei seit Anfang 2020 von Grund auf beim Facebook-Konzern entwickelt worden, inklusive der Lösungen für Kühlung und Verkabelung. Voll ausgebaut bis Mitte 2022 werde er 16 000 Grafik-Prozessoren verbinden, aktuell seien es 6080. Grafik-Prozessoren gelten als besonders effizient für die Rechenarbeit beim Anlernen künstlicher Intelligenz. Meta setzt für seinen Supercomputer auf Chips des Marktführers Nvidia.

Der Meta-Konzern nutzt künstliche Intelligenz unter anderem, um automatisch auf der Plattform verbotene Inhalte wie Hassrede oder Gewalt herauszufiltern. Meta sieht sich dabei auf gutem Weg: So würden inzwischen 98 Prozent der Hassrede-Beiträge entdeckt, bevor sie jemand zu sehen bekomme. Kritiker wie die Whistleblowerin Frances Haugen warnen hingegen, künstliche Intelligenz könne das Problem nicht ausreichend lösen. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Aktien: Telekom unter Druck

Die Aktien der Deutschen Telekom werden am Donnerstag nach einem Medienbericht von erneuten Spekulationen über eine Fusion mit der Tochter T-Mobile US belastet.

Frankfurter Student gewinnt bei Apples Entwickler-Wettbewerb

Ein 22-jähriger Student aus Frankfurt ist mit einer App, mit der man Präsentationen üben kann, unter den Gewinnern eines Programmierwettbewerbs von Apple.

Controller-Defekt: Millionenstrafe für Nintendo in Frankreich

Bequem, beliebt - defekt? Vor Jahren tauchte ein Problem mit den abnehmbaren Controllern der viel verkauften Switch-Spielekonsole von Nintendo auf. In Frankreich zahlt das Unternehmen nun dafür.
ANZEIGE
ANZEIGE