Bund unterstützt Kommunen beim Breitbandausbau

Der Bund will die Kommunen bei Bewerbungen für sein Programm zum Ausbau des schnellen Internets unbürokratisch unterstützen. 50 Mbit sollen bis 2018 in allen Regionen erreicht werden.

Der Bund will die Kommunen bei Bewerbungen für sein Programm zum Ausbau des schnellen Internets unbürokratisch unterstützen. «Wir helfen Kommunen und Landkreisen bei der Vorbereitung und übernehmen Beratungskosten bis zu 50.000 Euro je Projekt», sagte der auch für die digitale Infrastruktur zuständige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) der «Passauer Neuen Presse». Die Förderanträge könnten noch in diesem Jahr gestellt werden. Der Bund investiert in den Ausbau der Netzverbindungen bis zum Jahr 2018 gut 2,7 Milliarden Euro. «Der Bund übernimmt für Projekte in unterversorgten Gebieten 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Mit gerade einmal 10 Prozent müssen sich die Kommunen selbst beteiligen, der Rest soll aus Förderprogrammen der Länder kommen», sagte Dobrindt.

Das Ziel einer Mindestgeschwindigkeit von 50 Mbit auf der Datenautobahn wird nach seiner Darstellung bis 2018 in allen Regionen erreicht. Kein Land in Europa baue sein Netz so zügig und mit solch einer Dynamik aus wie Deutschland. «50 MBit können nur ein Zwischenziel sein. Die Dynamik bei der Digitalisierung ist sehr hoch», sagte Dobrindt. (dpa)

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