Die 25 führenden mittelständischen IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen in Deutschland haben ihre Umsätze im Jahr 2025 im Durchschnitt um 1,9 Prozent gesteigert. Im Vorjahr lag das Wachstum bei 2,2 Prozent. Das geht aus der neuen Lünendonk-Studie «Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland» hervor.
Nach Angaben von Lünendonk stabilisierte sich die Nachfrage nach mehreren Jahren mit durchschnittlichen Wachstumsraten von mehr als zehn Prozent auf einem niedrigeren Niveau. Positive Impulse kamen vor allem aus dem Auslandsgeschäft. Im deutschen Markt verzeichneten die Unternehmen insbesondere in der Automobilindustrie und in der öffentlichen Verwaltung geringere Umsatzanteile.
In der Lünendonk-Liste 2026 belegt Conet mit einem Gesamtumsatz von 341,2 Millionen Euro den ersten Platz. Auf Rang zwei folgt Allgeier mit 327,6 Millionen Euro, gefolgt von Senacor (248,0 Millionen Euro), Init und Cosmo Consult. Neu in der Liste vertreten sind x1F, Dataciders, iteratec und Arineo.
Zu den Unternehmen mit einem Umsatzwachstum von mehr als zehn Prozent zählen neben Conet auch Cosmo Consult, Dataciders, PPI, AdEx und Infomotion. Demgegenüber verzeichneten Consileon, Seven Principles, team neusta und HyPlus zweistellige Umsatzrückgänge.
Für das laufende Jahr 2026 erwarten die befragten mittelständischen IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 8,5 Prozent. Laut Lünendonk wurde diese Prognose gegenüber den Erwartungen zu Jahresbeginn 2025 nach unten korrigiert.
Die Lünendonk-Liste 2026 basiert auf der Studie «Der Markt für IT-Dienstleistungen in Deutschland», für die nach Unternehmensangaben mehr als 100 IT-Dienstleister sowie knapp 200 IT-Verantwortliche aus dem gehobenen Mittelstand, Großunternehmen und Konzernen befragt wurden.



