Hardware-Umsatz von IBM bricht ein

IBM legt enttäuschende Quartalszahlen vor. In allen Geschäftsbereichen gibt es einen Umsatzrückgang. Die verlustreiche Chipsparte wurde verkauft.

IBM legt für das dritte Quartal enttäuschende Geschäftszahlen vor. Der Gesamtumsatz ging im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent auf 22,4 Milliarden Dollar zurück. Der Nettogewinn fiel um 17 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar. Alarmierend: Die Erlöse waren im dritten Quartal in allen Geschäftsbereichen rückgängig. Am härtesten traf es die Hardware-Sparte. In diesem Bereich erwirtschaftete Big Blue nur noch 2,4 Milliarden Dollar, ein Rückgang in Höhe von 17 Prozent. Der Verlust lag bei 99 Millionen Dollar. Der Umsatz mit Mainframes sank um 35, der Umsatz mit System-x-Servern um 10 und der Umsatz mit Storage um 6 Prozent. Der Software-Bereich setzte 5,7 Milliarden Dollar um, zwei Prozent weniger als im Vorjahresquartal. IBM-Chefin Ginni Rometty sprach dementsprechend von einer „enttäuschenden Performance“. Die Top-Managerin machte für die Rückgänge eine Marktschwäche im September und einen beispiellosen Industriewandel verantwortlich. Trotz dieser enttäuschenden Zahlen sei man aber auf einem guten Weg, die Geschäfte in die Bereiche Cloud, Analytics, Security, Social und Mobile zu verlagern.

Zudem bestätigte der Konzern den Verkauf seiner verlustreichen Chipsparte an Globalfoundries. Der Chiphersteller wird zudem IBMs exklusiver Serverprozessor-Halbleiter-Technologie-Versorger für die nächsten zehn Jahre für 22-, 14- und 10-nm-Technologieknoten.

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