COO Maria Martinez verlässt Cisco

In Folge des angekündigten Arbeitsplatzabbaus und der Übernahme von Splunk wird COO Maria Martinez den Netzwerk-Primus verlassen.

In Folge des angekündigten Arbeitsplatzabbaus und der Übernahme von Splunk wird COO Maria Martinez den Netzwerk-Primus verlassen. CEO Chuck Robbins gab in einem LinkedIn-Post bekannt, dass Martinez künftig mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen und andere Interessen verfolgen würde. Cisco würde mit der Übernahme von Splunk ein neues Kapitel aufschlagen, so Robbins weiter. Martinez wurde Executive Vice President und Chief Customer Experience Officer im April 2018. Im Jahr 2021 übernahm sie dann den COO-Posten bei Cisco. Davor war sie mehr als acht Jahre bei Salesforce beschäftigt.

Cisco greift nach einem Umsatzrückgang zum Abbau tausender Arbeitsplätze. Die weltweite Belegschaft werde um rund fünf Prozent verkleinert, teilte Cisco vor wenigen Tagen mit. Zum Abschluss des vergangenen Geschäftsjahres Ende Juli hatte der US-Konzern knapp 85.000 Mitarbeiter. Allein im laufenden Quartal werden die Streichungen Kosten von rund 500 Millionen Dollar (466 Mio Euro) für Abfindungen und andere Ausgaben mit sich bringen. Später dürften noch weitere 300 Millionen hinzukommen.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

HPE integriert Juniper und lockt mit Rekord-Margen

HPE baut sein Channel-Modell radikal um: In Las Vegas hat der Hersteller die Verschmelzung mit Juniper Networks unter einem Dach verkündet. Für Systemhäuser gibt es handfeste Anreize – darunter Storage-Margen von bis zu 24 Prozent und exklusiven Vertrieb für strategische Produkte.

Infinigate: «Es war ein herausragendes Jahr»

Der Value Added Distributor Infinigate blickt trotz eines schwieriger gewordenen Cybersecurity-Marktes auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Beim Sommerfest in Hamburg zog die Geschäftsführung Bilanz.

EU genehmigt Millionen für Chip-Testsysteme aus München

Mikrochips stecken in Smartphones, Autos, Computern. Sie werden immer komplizierter - und auch, sie zu testen. Ein Münchner Start-up will die Lösung bauen.
ANZEIGE
ANZEIGE