Computerspiele-Branche zieht Bilanz für 2023

Games sind ein Milliardengeschäft, das im Zeitalter der Digitalisierung schon seit Langem auf Wachstumskurs ist. Neue Zahlen geben Einblick in die aufstrebende Branche.

Die Branche für Computer- und Videospiele in Deutschland zieht am Dienstag (1000 Uhr) Bilanz über das vergangene Jahr. Der Geschäftsführer des Verbandes der deutschen Games-Branche, Felix Falk, legt in einer Online-Pressekonferenz Zahlen für 2023 vor. Es geht sowohl um Hardware wie Spielekonsolen als auch um Gaming-Plattformen, In-App-Käufe und um Speicherträger für klassische Spiele.

Nach einem Boom in Corona-Zeiten ist das Geschäft mit Computer- und Videospielen wieder auf einen normalen Wachstumskurs zurückgekehrt. In den Jahren 2020 und 2021 hatte die Games-Branche noch Umsatzsprünge von 32 beziehungsweise 17 Prozent vermeldet, 2022 war es dann nur noch ein Mini-Plus von einem Prozent auf mehr als neun Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2023 ging es vier Prozent nach oben.

Bei Games-Entwicklern und -Publishern (Produzenten) sind in Deutschland derzeit rund 12 000 Menschen beschäftigt. Zu den größeren Firmen gehört die Deutschlandtochter des französischen Konzerns Ubisoft, der Studios in Düsseldorf, Berlin und Mainz hat. Die Firma entwickelt unter anderem das Strategiespiel «Anno 1800». Von Crytek aus Frankfurt stammt das Actionspiel «Hunt:Showdown» und von Deck13 (ebenfalls Frankfurt) das Actiongame «Atlas Fallen». In «June’s Journey» von Wooga aus Berlin geht es um Kriminalfälle und in «Goodgame Empire» von Goodgame aus Berlin um Strategieaufgaben. (dpa)

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