Clearswift will sichtbarer werden

Der Spezialist für Email-Sicherheit, Clearswift, will sichtbarer im Markt werden. Neue Produkte werden veröffentlicht und die Partner-Basis soll erweitert werden.

Nach der Übernahme durch den britischen Investor Lyceum Capital in 2011 wurde es ruhig um den Security-Spezialisten Clearswift. Das sieht auch der neue DACH-Chef des Herstellers, Sebastian Mayer, so. „Wir werden in den kommenden Wochen eine ganze Reihe neuer Produkte auf den Markt bringen und unsere Bekanntheit wieder deutlich steigern“, so Mayer im Gespräch mit ChannelObserver. Dazu zählten beispielsweise eine neue Information Governance Plattform und ein Exchange-Manager. Einen Fokus setzt der Hersteller auf Data Loss Prevention (DLP). „Wir wollen verhindern, dass die für die jeweiligen Firmen relevanten Daten das Unternehmen verlassen. Das geschieht häufig auch durch Versehen der Mitarbeiter, beispielsweise beim Verschicken von Word-Dokumenten“, so Mayer. Zum Kundenkreis in der DACH-Region gehören bislang größere Konzerne und Behörden. 

Clearswift vertreibt seine Lösungen ausschließlich über den Channel. Der One-Tier-Vertrieb an die Partner kommt dabei ohne Distributoren aus. „Unsere Produkte müssen häufig auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse angepasst werden. Deshalb ist es für uns sehr wichtig, mit Partnern zusammenzuarbeiten“, so der DACH-Chef. Nur „ein bis zwei“ Kunden aus dem militärischen Bereich würden direkt beliefert werden. Derzeit arbeitet die Firma in der DACH-Region mit 150 Partner zusammen. Dazu zählen „Registered Partner“,  „Sales Associate“ und „Solution Provider“. Künftig will Clearswift nicht nur neue Kunden, sondern auch neue Vertriebspartner gewinnen. Mayer verspricht den Systemhäusern gemeinsame Marketing-Aktionen und die Weitergabe von Leads, jedoch „nicht nach dem Gießkannen-Prinzip.“ Sebastian Mayer sieht den kommenden Monaten mit Spannung entgegen: „Ich erwarte ein sehr starkes Wachstum, das wir gemeinsam mit unseren Partnern realisieren werden.“

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