Bayerischer Wirtschaftsminister wirbt für Intel-Fabrik

Bayern macht sich Hoffnung auf die Ansiedlung einer Chip-Fabrik des kalifornischen Branchenriesen Intel im Süden des Freistaates.

Bayern macht sich Hoffnung auf die Ansiedlung einer Chip-Fabrik des kalifornischen Branchenriesen Intel im Süden des Freistaates. «Der Standort Penzing-Landsberg und die Region insgesamt wäre für das Projekt hervorragend geeignet», sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) der «Augsburger Allgemeinen» (Samstag). Er habe sich bei einem Ortstermin in dieser Woche davon überzeugen können und freue sich, dass der Gemeinderat Penzing und der Stadtrat Landsberg eine solche Bewerbung unterstützen. «Wir sind hierzu auch in engem Kontakt mit dem Unternehmen und werden uns für die Region und das Projekt einsetzen», sagte Aiwanger. «Die mögliche Ansiedlung eines großen internationalen Halbleiterproduzenten in Bayern ist eine herausragende Chance für den Wirtschaftsstandort Bayern.»

Bei dem Projekt steht eine Investitionssumme von 15 Milliarden Euro im Raum. Intel betreibt schon eine Chipfabrik in Irland und plant einen weiteren Standort in Europa, erwartet aber eine Förderung in Milliardenhöhe. Der ehemalige Fliegerhorst zwischen Penzberg und Landsberg am Lech ist einer von vielen möglichen Standorten. Eine Entscheidung wird im zweiten Halbjahr erwartet. Heute werden die meisten Elektronikchips in Asien gefertigt. Engpässe bei der Chip-Versorgung gibt es derzeit in fast allen Branchen. In Deutschland fahren Autowerke wegen der Engpässe immer wieder Kurzarbeit, darunter auch Produktionsstandorte von Audi und BMW. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Stabilisierung im Chipsektor bleibt aus

Die Gewinnmitnahmen im Chipsektor sind am Mittwoch international weiter gegangen. Sorgen wegen steigenden Marktzinsen prägten von Asien über Europa bis in die USA weiter das Branchenbild.

Apple nimmt nach EU-Strafe Änderungen im App-Store vor

500 Millionen Euro Strafe brummte die EU-Kommission Apple 2025 auf. Brüssel will den US-Konzern zu mehr Offenheit beim Vertrieb seiner Apps zwingen - das könnte auch für Nutzer Folgen haben.

GFU: Deutscher CE-Markt rückläufig

Der deutsche Markt für Home Electronics ist im ersten Halbjahr 2026 geschrumpft. Mit Notebooks und Desktop-PCs wurde dagegen mehr umgesetzt.
ANZEIGE