Adobe enttäuscht die KI-Hoffnungen

Der US-Softwarekonzern Adobe hat mit den Aussichten für das neue Geschäftsjahr die hohen Erwartungen an seine Programme rund um Künstliche Intelligenz (KI) nicht erfüllen können.

Der US-Softwarekonzern Adobe hat mit den Aussichten für das neue Geschäftsjahr die hohen Erwartungen an seine Programme rund um Künstliche Intelligenz (KI) nicht erfüllen können. Die Kalifornier planen für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 einen Umsatz von rund 21,4 Milliarden US-Dollar (19,8 Mrd Euro) ein, wie sie am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilten. Investoren hatten sich mehr Erlös erhofft, die Aktie fiel nachbörslich um 6,3 Prozent.

Anleger hoffen, dass Adobe mit seinen generativen KI-Funktionen wie automatisch erzeugten Bild- und Medieninhalten früh vom Hype um die neuartige KI-Technik profitieren kann. So können Anwender in den bei Mediendesignern und Grafikern beliebten Adobe-Programmen mittels Textanweisungen bestimmte Inhalte erzeugen oder verändern lassen. Adobe hat in den vergangenen Monaten neue Versionen seiner Software herausgebracht und die Preise angehoben. Die Aktie hatte bislang in diesem Jahr fast 86 Prozent zugelegt.

Im vergangenen Geschäftsjahr, das am 1. Dezember endete, steigerte Adobe den Umsatz um zehn Prozent auf 19,4 Milliarden Dollar. Unter dem Strich fuhr das Unternehmen ein Gewinnplus von 14 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar ein. (dpa)

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