Bechtle rechnet mit schwächerer Dynamik

Bechtle steigerte im dritten Quartal Umsatz und Ergebnis zweistellig. Für das Schlussquartal prognostiziert das Systemhaus allerdings eine schwächere Dynamik.

Bechtle hat im dritten Quartal den Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 10,6 Prozent auf 618,3 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis legte im Vorjahresvergleich um 19,3 Prozent auf 30 Millionen Euro zu. Der Konzern steigerte die Erlöse im Segment Systemhaus & Managed Services um 9,2 Prozent auf 420,6 Millionen Euro. Die ausländischen Systemhäuser legten dabei stärker zu als der Dienstleister im Inland. Im E-Commerce wuchs der Umsatz um 13,8 Prozent auf 197,7 Millionen Euro. Die liquiden Mittel einschließlich der Geld- und Wertpapieranlagen betrugen zum 30. September 118,7 Millionen Euro. Damit könne man „problemlos“ sowohl Großprojekte vorfinanzieren als auch mögliche Akquisitionen realisieren, so Bechtle in einer Mitteilung.

Das Unternehmen geht davon aus, auch im vierten Quartal die Umsatz- und Ergebnissituation gegenüber dem Vorjahr verbessern zu können. Dabei rechnet das Systemhaus allerdings mit einer „schwächeren Dynamik“ als in den vorangegangenen neun Monaten. Trotzdem geht der Konzern für das Gesamtjahr von einer deutlichen Umsatzsteigerung und einem „sehr deutlichen“ Ergebniswachstum aus. „Wir werden dank einer exzellenten Teamleistung in diesem Jahr neue Rekordzahlen schreiben. Unsere große Herausforderung ist nun, diesen Erfolg auch im nächsten Jahr fortzuschreiben“, so Thomas Olemotz, Vorstandsvorsitzender der Bechtle AG.

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