Update-Flut bei Windows 10

Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 wird weniger als drei Wochen nach dem Start bereits zum dritten Mal mit einem Update nachgebessert.

Microsofts neues Betriebssystem Windows 10 wird weniger als drei Wochen nach dem Start bereits zum dritten Mal mit einem Update nachgebessert. Der Konzern verspricht nicht näher beschriebene Verbesserungen. In den vergangenen Wochen hatten sich Nutzer unter anderem über Probleme beim Zugang zu App-Stores beklagt – aber bei einigen sorgten auch die automatisch eingespielten Updates selbst für Probleme wie nicht mehr hochfahrende Computer. Private Nutzer von Windows 10 können die automatischen Aktualisierungen nicht abstellen. Das soll unter anderem verhindern, dass Computer mit Sicherheitslücken betrieben werden. Das Vorgehen sorgt angesichts der jüngsten Update-Flut – die vorherige Version war erst vom 11. August – allerdings für zunehmende Skepsis. Nach dem Start von Windows 10 gab es auch Debatten darüber, ob die Software zu viele Daten an Microsoft-Server überträgt oder wie einfach und weitereichend sich die Übermittlung stoppen lässt. Microsoft betont, die Kunden könnten die Datenschutzeinstellungen jederzeit anpassen. Für weitere Diskussionen sorgt eine Passage in den Nutzungsbestimmungen, die den Eindruck erweckt, dass Microsoft sich das Recht vorbehalte, den Einsatz raubkopierter Spiele oder bestimmter Zusatzgeräte zu unterbinden.

Microsoft stellt Windows 10 seit dem 29. Juli weltweit zur Verfügung. Der Konzern will mit dem System, das einheitlich auf allen Geräten vom Smartphone bis zum klassischen PC laufen soll, seine Position im Gerätemarkt sichern den schwachen Start von Windows 8 wieder wettmachen. (dpa)

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