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Donnerstag, Februar 19, 2026

Fernmeldeunion stellt Weichen für Mobilfunk der Zukunft

Die 193 Mitgliedstaaten der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) wollen sich bis Ende November auf technische Standards und Frequenzen für den Mobilfunk der Zukunft verständigen.

Die 193 Mitgliedstaaten der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) wollen sich bis Ende November auf technische Standards und Frequenzen für den Mobilfunk der Zukunft verständigen. Dazu sind am Montag mehr als 3.000 IT-Spezialisten sowie Vertreter von Unternehmen und Regierungen zur Weltfunkkonferenz in Genf zusammengekommen. Mobilfunknetze der nächsten, mittlerweile fünften Generation (5G) sollen über weit größere Kapazitäten und Geschwindigkeiten als die heutigen 4G-Mobilnetze verfügen und zudem völlig störungsfrei arbeiten. Dadurch würden dreidimensionale TV-Sendungen auf dem Handy ebenso möglich wie die satellitengestützte  Steuerung von Autos ohne Fahrer oder ferngesteuerte Operationen.

Mit der 5G-Technologie könnten Daten etwa tausendmal schneller als in heutigen Mobilnetzen übertragen werden. Bei der fast vierwöchigen Weltfunkkonferenz wird eine Einigung auf die Frequenzbereiche und Bandbreiten angestrebt, die dafür ab 2020 zur Verfügung stehen müssten. Zu den zahlreichen weiteren Themen gehören die Verbesserung der Flugroutenüberwachung – das sogenannte Flight Tracking – und der satellitengestützten Navigation für Fahrzeuge und Schiffe ebenso wie die Bereitstellung hochauflösender Satellitenbilder für die Umweltforschung. (dpa)

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