-1.2 C
Flensburg
Mittwoch, Februar 18, 2026

Bund startet Milliarden-Förderung für Breitband-Internet

Zum Ausbau des schnellen Internets bis in dünn besiedelte Regionen geht eine Milliarden-Förderung des Bundes an den Start. Ab sofort können Kommunen Projekte einreichen.

Zum Ausbau des schnellen Internets bis in dünn besiedelte Regionen geht eine Milliarden-Förderung des Bundes an den Start. Ab sofort können sich Kommunen und Kreise nach Angaben des Bundesinfrastrukturministeriums bewerben und Projekte einreichen. Bis 2018 stellt der Bund insgesamt zwei Milliarden Euro bereit. Vorhaben können jeweils mit bis zu 15 Millionen Euro gefördert werden. Auch Planungs- und Beratungskosten können schon bezuschusst werden. Infrastrukturminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte, allen Kommunen und Landkreisen werde das Bundesprogramm angeboten, «damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt.» Im ersten Förderaufruf können bis 31. Januar 2016 Projekte eingereicht werden. Erklärtes Ziel der Bundesregierung sind Übertragungsgeschwindigkeiten von 50 Megabit pro Sekunde flächendeckend bis 2018. Bundesweit sind solche schnellen Zugänge aktuell für fast 70 Prozent der Haushalte verfügbar. Vor allem auf dem Land soll Drahtlostechnik eingesetzt werden, statt überall Kabel zu vergraben.

Auch die Länder planen eine Förderung von 700 Millionen Euro, die mit dem Bundesprogramm kombinierbar ist. Das Geld stammt unter anderem aus einer Versteigerung freiwerdender Funkfrequenzen. Daneben will die Telekombranche in diesem Jahr acht Milliarden Euro investieren. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

T-Mobile US gewinnt weniger Mobilfunkkunden als erwartet

Der US-Telekommunikationskonzern T-Mobile US hat im vierten Quartal weniger Mobilfunkkunden gewonnen als erwartet.

Ingram Micro und Lenovo intensivieren Zusammenarbeit

Ingram Micro und Lenovo bauen ihre strategische Zusammenarbeit im deutschen Markt aus.

Was man zum neuen Quantencomputer in Garching wissen muss

Wie ein Kühlschrank mit minus 273 Grad für Hoffnung auf staufreie Städte und schnellere Medikamentenforschung sorgt. Und warum Bankdaten trotzdem noch sicher sind.
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE