Bitcoin setzt Rekordjagd fort

Der Bitcoin hat seit Donnerstag eine rasante Rekordjagd hingelegt. Am Freitag stieg der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung auf der Handelsplattform Bitstamp am Vormittag bis auf 118.839 US-Dollar.

Der Bitcoin hat seit Donnerstag eine rasante Rekordjagd hingelegt. Am Freitag stieg der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung auf der Handelsplattform Bitstamp am Vormittag bis auf 118.839 US-Dollar. An der Marke von 119.000 Dollar prallte er zunächst aber noch ab – zuletzt notierte der Bitcoin bei 117.782 US-Dollar. Experten sehen weiteres Aufwärtspotenzial.

Am Donnerstag hatte der Bitcoin im späten Handel noch weniger als 114.000 Dollar gekostet. Im Wochenverlauf legte der Bitcoin um rund 10.000 Dollar zu und knüpfte damit an seinen Höhenflug seit der Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten im November 2024 an.

Trump gilt als Förderer von Kryptowährungen. Der Bitcoin dominiert diesen Markt. Die Marktkapitalisierung aller Bitcoins liegt inzwischen bei knapp 2,4 Billionen Dollar – das sind laut einer Aufstellung von CoinMarketCap.com rund 64 Prozent des gesamten Markts.

Die Hoffnung auf weitere Entspannungssignale im schwelenden Handelsstreit, die Zuflüsse in börsengehandelte Bitcoin-Fonds (Exchange Traded Funds) und ein kryptofreundliches regulatorisches Umfeld in den Vereinigten Staaten sorgten für eine Goldgräberstimmung am Markt, schrieb Marktexperte Timo Emden von Emden Research

„Die Vorgaben für Bitcoin in den kommenden Tagen und Wochen sind sehr positiv und mit Blick auf die kommende Woche, der ‚Crypto Week‘ im US-Repräsentantenhaus, kommen diese Allzeithochs wenig überraschend“, kommentierte Jens Klatt, Analyst bei XTB. Bei der sogenannten „Crypto Week“ will der Kongress in den USA über drei wichtige Gesetzesvorlagen beraten und abstimmen, die ein positives Umfeld für Kryptowährungen schaffen sollen. „Tatsächlich ist nicht auszuschließen, dass der Bitcoin heute den Startschuss für Aufschläge bis in Gefilde um 150.000 US-Dollar in den kommenden sechs Monaten gesehen hat“, schreibt Klatt. (dpa)

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