SAP will bei Neueinstellungen und Dienstreisen sparen

Der Software-Konzern SAP will an bestimmten Stellen weiter Kosten sparen, um Mittel für den Ausbau seiner KI-Technologien freizumachen.

Der Software-Konzern SAP will an bestimmten Stellen weiter Kosten sparen, um Mittel für den Ausbau seiner KI-Technologien freizumachen. Dabei hat SAP vor allem Ausgaben für Neueinstellungen und Dienstreisen im Blick. Einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigte ein SAP-Sprecher am Donnerstag.

„SAP überprüft fortlaufend seine Investitionen, um Ressourcen gezielt dort einzusetzen, wo sie den größten langfristigen Mehrwert für Kunden schaffen“, hieß es in einem Statement des Konzerns. „Daher investieren wir verstärkt in KI-bezogene Kompetenzen, Talente und Technologien. Gleichzeitig gehen wir bei Neueinstellungen, externen Ausgaben und internen Reisen bewusster und gezielter vor.“ Kundennahe Aktivitäten sowie wichtige KI-Initiativen würden weiterhin vollständig unterstützt.

Bloomberg hatte zuvor unter Berufung auf eine E-Mail des Managements an die Beschäftigten berichtet, dass sich künftige Neueinstellungen ausschließlich auf ausgewählte Profile konzentrieren würden, mit Fokus vor allem auf zentrale KI- Rollen. Dienstreisen für interne Veranstaltungen ohne Bezug zur KI- Entwicklung würden ausgesetzt. Zudem prüfe Europas größter Software-Konzern Einsparpotenziale bei Lieferanten.

Wie Bloomberg weiter berichtete, hatte SAP auch seine Fühler nach dem US-Software-Hersteller Cognite ausgestreckt. Dieser ging jedoch für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro) in bar an den französischen Technologiekonzern Schneider Electric, der damit sein Geschäft mit industrieller KI ausbauen will. Der SAP-Sprecher wollte sich dazu nicht äußern. (dpa)

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