Netzagentur: «Schnelles» Internet langsamer als versprochen

Breitbandanschlüsse für «schnelles Internet» erreichen in Deutschland in den meisten Fällen nicht die versprochenen Spitzen-Übertragungsraten.

Breitbandanschlüsse für «schnelles Internet» erreichen in Deutschland nach wie vor in den meisten Fällen nicht die versprochenen Spitzen-Übertragungsraten. Das berichtet die Bundesnetzagentur am Montag nach Messungen von insgesamt rund 160.000 Festnetz- und Mobilanschlüssen. Im Festnetz hätten nur rund zwölf Prozent der Anschlüsse tatsächlich die Maximalgeschwindigkeit geliefert, bei Mobilfunkanschlüssen waren es sogar nur rund fünf Prozent, heißt es in der Studie. «Wenn die Anbieter zukünftig weiter keine realistischen Geschwindigkeitsangaben machen, kann die Bundesnetzagentur gegen einzelne Unternehmen Verfahren durchführen», sagte ein Behördensprecher.

Gemessen wurde bei gut 106.000 Festnetz- und knapp 54.000 Mobilfunkkunden, die zwischen September 2015 und 2016 ein entsprechendes kostenloses Angebot der Behörde in Anspruch genommen hatten. Der Vergleich zu Studien aus den Jahren 2012 und 2013 habe gezeigt, dass die Internetbranche mit dem aktuellen Ergebnis keine wesentlichen Verbesserungen erreicht habe, so die Netzagentur. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

KI fürs Wohnzimmer: Amazon bringt Alexa+ nach Deutschland

Alexa+ versteht jetzt normale Sprache und kann sogar selbst Tische reservieren oder erkennen, ob der Hund schon gefüttert wurde. Was steckt hinter Amazons neuem KI-Update?

Bericht: Intel liefert Chips für Apple-Geräte

Die Aktien von Intel haben am Freitag nach einem Pressebericht ihren jüngsten Höhenflug mit einem erneuten Rekordhoch beschleunigt fortgesetzt.

ADN nimmt KI-Plattform Plotdesk in Portfolio auf

Die ADN Distribution GmbH erweitert ihr Angebot im Bereich Künstliche Intelligenz und übernimmt die Distribution der Plattform Plotdesk in Deutschland.