Bericht: Intel liefert Chips für Apple-Geräte

Die Aktien von Intel haben am Freitag nach einem Pressebericht ihren jüngsten Höhenflug mit einem erneuten Rekordhoch beschleunigt fortgesetzt.

Die Aktien von Intel haben am Freitag nach einem Pressebericht ihren jüngsten Höhenflug mit einem erneuten Rekordhoch beschleunigt fortgesetzt. Die Papiere des Halbleiterkonzerns stiegen um bis zu 19 Prozent auf einen Höchststand von 130,57 US-Dollar. Zuletzt notierten sie 15 Prozent im Plus bei 126 Dollar und bauten damit ihre Gewinnsträhne seit Ende März auf 210 Prozent aus. Für das laufende Jahr steht ein Kursanstieg von 240 Prozent zu Buche.

Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Insider berichtet, haben Intel und Apple eine vorläufige Vereinbarung getroffen, wonach Intel einen Teil der Chips herstellen soll, die in Apple-Geräten zum Einsatz kommen. Intensive Gespräche zwischen den beiden Unternehmen liefen bereits seit über einem Jahr. In den vergangenen Monaten sei eine formelle Vereinbarung ausgearbeitet worden, so die Zeitung.

Bereits am Dienstag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg über Gespräche des iPhone-Herstellers mit dem US-Halbleiterkonzern und mit Samsung berichtet. Ziel von Apple sei es, die Abhängigkeit vom taiwanesischen Zulieferer TSMC zu verringern und Lieferengpässe abzufedern, hieß es damals.

Intel ist einer der großen Profiteure der boomenden Halbleiter-Nachfrage im Zuge des massiven Ausbaus von Rechenzentren-Kapazitäten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). (dpa)

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