Mindbreeze baut deutschen Channel auf

Mindbreeze, ein Spezialist für Enterprise Search, baut in Deutschland einen Channel auf. Das Unternehmen konnte bereits einen ersten großen Partner gewinnen.

Mindbreeze wurde im Jahr 2005 gegründet und sieht sich als die Nummer Eins im Bereich Enterprise Search in Europa. Nach jahrelanger Entwicklung brachte die Firma eine «Search Appliance» an den Start, mit der Unternehmenskunden Informationen, die in zahlreichen Anwendungen verstreut sind, finden können. Mindbreeze InSpire dient zur unternehmensweiten Bereitstellung von Informationen sowohl aus internen als auch aus Cloud-Anwendungen. Unabhängig davon, ob die Daten in strukturierten oder in unstrukturierten Datenquellen abgelegt sind. Laut dem Anbieter wird jede Art von Information erfasst, gleichgültig ob es sich um Personen, Unternehmen, Dokumente, Verträge, Notizen, E-Mails oder Kalendereinträge handelt und erstellt daraus einen Such-Index, der sich automatisch aktualisiert. Bei der Search Appliance handelt es sich um eine Hard-Software-Kombination, die im Server-Rack des Kunden untergebracht wird.

Derzeit baut Mindbreeze einen Channel auf, um über Partner weiter wachsen zu können. «Wir suchen Partner, um optimal skalieren zu können. Die Großkunden sprechen wir nach wie vor direkt an, wollen aber den indirekten Vertrieb ausbauen», betont Daniel Fallmann, Geschäftsführer Mindbreeze GmbH, im Gespräch mit ChannelObserver. «Big Data ist derzeit ein Hype-Thema, das hilft uns natürlich», so Fallmann weiter. Mit der Devoteam aus Weiterstadt konnte Mindbreeze jetzt einen ersten großen Partner für die Vermarktung der Appliance in Deutschland gewinnen. Weitere 50 bis 100 Partner sollen mittelfristig dazukommen. Die Systemhäuser werden über die «Mindbreeze Academy» unterstützt. «Optimal wäre die Zusammenarbeit mit wenigen, aber gut geschulten Partnern mit Know-how im Bereich Big Data», sagt der Mindbreeze-Chef. Möglich wäre darüber hinaus die Kooperation mit einem Value Added Distributor. «Wir habe gerade mit dem Aufbau eines Channels begonnen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Systemhäusern», betont Fallmann.

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