LG verdoppelt Absatz von Ultrawide-Monitoren

LG hat im vergangenen Jahr den Absatz seiner 21:9 Ultrawide-Monitore in Deutschland mehr als verdoppeln können. Der Vertrieb über Systemhäuser soll jetzt erweitert werden.

LG hat den Absatz seiner 21:9 Ultrawide-Monitore im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als verdoppeln können. Laut IDC ist der Hersteller seit fünf Quartalen Marktführer in diesem Segment. «Wir haben im vergangenen Jahr richtig Gas gegeben und das Portfolio erweitert», betont Frank Sander, Head of Marketing ISP bei LG, im Gespräch mit ChannelObserver. Die Geräte unterstützen Thunderbolt 2 und sind seit 2014 auch in Curved-Varianten lieferbar. In diesem Jahr folgen beispielsweise eine neue «UB67-Serie» für das Business-Segment und ab Mai der «UM67» für den Gaming-Markt. Um die Nachfrage bedienen zu können, hat LG auch den Vertriebskanal ausgebaut. So vermarktet beispielsweise das Apple-Netzwerk CPN die Monitore. Zudem konnte mit Api ein weiterer Distributor gewonnen werden. Bereits an Bord sind Ingram Micro, Tech Data, Also und Siewert & Kau. «Von der UB-Variante versprechen wir uns viel für das Segment Fachhandel. Wir gehen von einem guten Absatz über den Handel aus», so Sander weiter.

LG sieht für seine Ultrawide-Monitore zudem gute Einsatzmöglichkeiten im Business-Bereich. Sie seien ein optimaler Ersatz für den 2-Schirm-Arbeitsplatz, müssten nicht kalibriert werden und würden sich durch einen niedrigeren Stromverbrauch auszeichnen, zählt LG-Manager Sander einige Argumente auf. «Wir wollen deswegen auch den Systemhaus-Vertrieb erweitern», kündigt Sander an. Auf der CeBIT zeigte LG im Business Forum im Information Center bereits einige Ultrawide-Neuheiten. Dazu zählen neben der UB67-Serie auch die Office-Monitore «MB67», Ergänzungen für die «MB37»-Serie und ein neuer 34-Zoll-Business-Monitor im Curved Design.

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