Intel will in Magdeburg Chips mit einer Größe von 1,5 Nanometern bauen

US-Chiphersteller Intel will in seiner künftigen Fabrik in Magdeburg Chips mit einer Größe von 1,5 Nanometern bauen.

US-Chiphersteller Intel will in seiner künftigen Fabrik in Magdeburg Chips mit einer Größe von 1,5 Nanometern bauen. Damit handele es sich um die gegenwärtig modernste Technologie, sagte der Leiter des Studiengangs für Halbleiter- und Nanotechnologie an der Universität Magdeburg, André Strittmatter, am Freitag. Zehn Millionen Nanometer entsprechen einem Zentimeter. Zuvor hatte Intel-Chef Pat Gelsinger beim Weltwirtschaftsforum in Davos über die Ansiedlung in Magdeburg gesprochen.

Die Fabrik in Magdeburg werde nicht nur die fortschrittlichste Fertigung in Deutschland sein, „es wird auch die fortschrittlichste Fertigung der Welt sein, die am Standort Magdeburg stattfindet“, betonte Gelsinger. In der Intel-Fabrik in Irland werden demnach aktuell Chips mit einer Größe von 4 Nanometern produziert. Je kleiner die Chips sind, umso schneller lassen sich Berechnungen durchführen. Die Vorbereitungen für den ersten Spatenstich der Intel-Fabrik in Magdeburg in diesem Jahr laufen. Chips sollen frühestens ab 2027 produziert werden. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Christine Röder übernimmt DACH-Marketing bei Ingram Micro

Ingram Micro hat Christine Röder zum Director Marketing DACH ernannt. Sie verantwortet damit die Marketing-Aktivitäten des Distributors in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Forsa: Firmen nicht speziell für KI-Angriffe gewappnet

Etwa jeder zweite Betrieb nutzt Künstliche Intelligenz. Spezielle Prozesse, um das eigene Unternehmen gegen KI-gestützte Cyberangriffe zu schützen, haben nur die wenigsten etabliert.

Ingram Micro: Vom Broadliner zur KI-Plattform

Ingram Micro hat seine langfristige Strategie und neue Finanzziele vorgestellt. Der Distributor will sich dabei von einem klassischen IT-Distributor zu einer KI-gestützten Plattform für das globale IT-Ökosystem entwickeln.