Microsoft baut Copilot mit Home, Code und Autopilot aus

Microsoft stellt seinen Copilot neu auf und erweitert die KI-Plattform um die drei zentralen Bereiche «Home», «Code» und «Autopilot».

Microsoft stellt seinen Copilot neu auf und erweitert die KI-Plattform um die drei zentralen Bereiche «Home», «Code» und «Autopilot». Damit sollen Nutzer künftig nicht nur mit der KI arbeiten, sondern komplette Aufgaben delegieren, Anwendungen erstellen und länger laufende Prozesse von autonomen Agenten erledigen lassen können.

«Home» wird zum neuen Ausgangspunkt von Copilot und führt Chat und Cowork zusammen. Während der Chat weiterhin bei einzelnen Arbeitsschritten unterstützt, können Nutzer über Cowork komplette Aufgaben an Copilot delegieren.

Mit «Code» lassen sich Anwendungen, Dashboards und Automatisierungen über natürliche Sprache erstellen, ohne selbst programmieren zu müssen. Microsoft greift dafür nach eigenen Angaben auf dieselbe Basistechnologie zurück, die auch hinter GitHub Copilot steht.

Die dritte Neuerung ist «Autopilot». Der persönliche KI-Agent soll Aufgaben selbstständig weiterbearbeiten können, auch wenn der Nutzer gerade nicht aktiv mit Copilot arbeitet.

«Home» und «Code» will Microsoft bis Ende September zunächst über sein Frontier-Programm bereitstellen. «Autopilot» soll ebenfalls Ende September auf eine Private Preview ausgeweitet werden.

Zugleich integriert Microsoft die Office-Anwendungen enger in Copilot. Word-, Excel- und PowerPoint-Dateien können direkt in Copilot erstellt und bearbeitet werden. Änderungen sollen zwischen Copilot und den jeweiligen Office-Anwendungen synchron bleiben.

Weitere Funktionen sind bereits angekündigt. Dazu gehören «Today» innerhalb von Home sowie «@Copilot» in Microsoft Teams.

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