-2.8 C
Flensburg
Mittwoch, Februar 18, 2026

IBM-Chef Krishna fürchtet Folgen von «America-First»-Politik

Das Geschäft bei IBM wächst nach einer längeren Durststrecke wieder, die Erwartungen von Analysten werden übertroffen. Doch die Politik bereitet dem Firmenchef Sorgen.

IBM-Chef Arvind Krishna fürchtet, dass die «America-First»-Politik von Präsident Donald Trump US-Unternehmen international schaden könnte. «Wenn sich die Wahrnehmung durchsetzt, dass amerikanische Unternehmen nur machen, was für das Land Amerika gut ist, wird das ein Problem auslösen», sagte Krishna dem US-Wirtschaftssender CNBC. Noch sehe IBM in den Daten aber keine Anzeichen dafür, schränkte er ein.

IBM übertraf mit der Umsatzprognose für das laufende Quartal die Erwartungen der Analysten. Der Konzern rechnet mit Erlösen zwischen 16,40 und 16,75 Milliarden Dollar. Am Markt waren im Schnitt eher gut 16,3 Milliarden Dollar erwartet worden.

Erwartungen übertroffen, Aktie sinkt

Im vergangenen Vierteljahr legte der Umsatz im Jahresvergleich um ein Prozent auf 14,54 Milliarden Dollar zu. Das war etwas mehr als Analysten erwartet hatten. Der Gewinn sank um gut ein Drittel auf knapp 1,06 Milliarden Dollar. Beim bereinigten Ergebnis pro Aktie übertraf IBM mit 1,60 Dollar die Markterwartungen, die bei 1,40 Dollar lagen.

Die Aktie verlor im nachbörslichen Handel jedoch zeitweise mehr als fünf Prozent, nachdem sie in einer ersten Reaktion noch ins Plus gegangen war.

Zu möglichen Folgen von Trumps Zoll-Rundumschlag sagte Krishna, zwar sei niemand immun dagegen – aber IBM habe die Lieferketten international optimiert. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

Refurbished-PC-Markt: Großbritannien führt Wachstum in Europa an

Der europäische PC-Markt verzeichnet ein wachsendes Volumen im Bereich refurbished Geräte.

Xerox stellt neue Vertriebsstruktur vor

Nach der Übernahme von Lexmark führt Xerox jetzt die beiden Vertriebsmodelle zusammen. Eine Schlüsselrolle bei der Zusammenführung der beiden Organisationen in DACH übernimmt der langjährige Lexmark-Manager Michael Lang.

KI-Sorgen in immer mehr Branchen

Am Mittwoch treiben die Anleger wieder vermehrt Sorgen vor den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf etablierte Geschäftsmodelle um.
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE