Hohe Anlaufkosten bremsen 3D-Druck aus

Hohe Akquise- und Anlaufkosten verzögern Investitionen in 3D-Drucker, so Gartner. Dabei könnten 3D-Drucker die Endprodukt-Kosten um mehr als vier Prozent senken.

Für 60 Prozent der Unternehmen sind die hohen Anlaufkosten ein Hauptfaktor für die Verzögerung für die Einführung von 3D-Druck. Das zeigt die jüngste Umfrage des IT Research- und Beratungsunternehmens Gartner. Erstanwender der Technologie berichten allerdings von klaren Vorteilen in zahlreichen Bereichen. So könnten 3D-Drucker beispielsweise die Endprodukt-Kosten um mehr als vier Prozent senken. Zum Jahr 2018 werde rund die Hälfte der Hersteller von Verbraucherprodukten sowie von Firmen der Schwerindustrie 3D-Druck einsetzen, prognostiziert Gartner-Analyst Pete Basiliere.

Gartner führte die weltweite Umfrage im zweiten Quartal 2014 durch, um herauszufinden, wie Unternehmen 3D-Druck nutzen oder nutzen wollen. Teilnehmer waren 330 Personen aus Unternehmen mit mindestens 100 Beschäftigten, die 3D-Druck einsetzen oder dessen Einführung planen.

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