Ericsson stellt Geschäft in Russland ein

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson zieht sich vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs bis auf Weiteres aus seinen Geschäften in Russland zurück.

Der schwedische Netzwerkausrüster Ericsson zieht sich vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs bis auf Weiteres aus seinen Geschäften in Russland zurück. Man habe bereits Ende Februar alle Lieferungen an Kunden in Russland ausgesetzt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Angesichts der jüngsten Ereignisse und der Sanktionen der EU werde man nun das betroffene Kundengeschäft in Russland auf unbestimmte Zeit einstellen. Als eine Folge des Rückzugs bildet Ericsson im ersten Quartal eine Rückstellung in Höhe von 900 Millionen schwedischen Kronen (rund 87 Mio. Euro).

Ericsson hat rund 600 Angestellte in Russland. Sie werden nach Konzernangaben nun in bezahlten Urlaub geschickt. Die Schweden sind ein wichtiger Lieferant des führenden russischen Mobilfunkanbieters MTS sowie des viertgrößten Anbieters Tele2. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

KI-Nutzung in Deutschland nimmt rasant zu

Künstliche Intelligenz durchdringt die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft mit enormer Geschwindigkeit. Kritisch sehen Anwender allerdings die Tatsache, dass US-Anbieter die KI so sehr dominieren.

Bechtle: «Mit Speicherkrise kann man sehr gut umgehen»

Der IT-Dienstleister Bechtle sieht sich trotz Gegenwinds auf Kurs.

Gamestop will Ebay übernehmen

Ebay ist ein großer Name aus den Anfangszeiten des Web-Geschäfts. Nun kündigt der deutlich kleinere Videospiele-Händler Gamestop einen Übernahmeversuch an.