Cisco enttäuscht Anleger mit verhaltenem Geschäftsausblick

Der US-Netzwerkausrüster Cisco rechnet angesichts von Lieferkettenproblemen und hohen Kosten wegen eines Mangels an Bauteilen wie Computerchips mit schlechteren Geschäften.

Der US-Netzwerkausrüster Cisco rechnet angesichts von Lieferkettenproblemen und hohen Kosten wegen eines Mangels an Bauteilen wie Computerchips mit schlechteren Geschäften. Das Unternehmen stellte am Mittwoch nach US-Börsenschluss einen Umsatzanstieg von 4,5 bis 6,5 Prozent im Jahresvergleich für das laufende Quartal in Aussicht und blieb damit deutlich unter den Schätzungen der Analysten. Anleger reagierten enttäuscht und ließen die Aktie nachbörslich zunächst um mehr als sechs Prozent fallen.

In der Corona-Pandemie profitierte Cisco als Großhersteller von Computer-Netzwerkausrüstung bislang vom Trend zum Homeoffice und hohen Investitionen von Firmen in ihre IT-Infrastruktur. Im abgelaufenen Geschäftsquartal bis Ende Oktober steigerte der Konzern die Erlöse um acht Prozent auf 12,9 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn legte um 37 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) zu. Über eine schwache Nachfrage kann sich Cisco auch weiterhin nicht beklagen, doch die Versorgung mit Komponenten ist schwierig. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

TD Synnex erweitert Samsung-Portfolio

TD Synnex erweitert seine Partnerschaft mit Samsung und baut sein Portfolio für den B2B-Markt aus.

Verfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen auf TP-Link-Router

Weltweit sollen Tausende Geräte betroffen sein. Der Verfassungsschutz warnt vor russischen Hackerangriffen auf bestimmte Internetrouter. Wer steckt dahinter?

Chiphersteller TSMC steigert Umsatz trotz Nahost-Konflikt deutlich

Der taiwanesische Chiphersteller TSMC hat seinen Umsatz im ersten Quartal kräftig gesteigert.