Brother startet Vertrieb der Datenbrille in Deutschland

Drucker-Spezialist Brother stellt auf der CeBIT die zweite Generation seiner Datenbrille vor. Der Vertrieb in Deutschland startet jetzt, kündigt Deutschland-Chef Matthias Kohlstrung an.

Bereits 2012 hat Brother als einer der ersten Hersteller eine marktreife Datenbrille vorgestellt. Zur CeBIT stellte der Anbieter die zweite Generation des AiRScouters vor, die wesentliche Verbesserungen enthalten soll. Idealerweise findet der AiRScouter seinen Einsatz in der Logistik, bei der Fernwartung und im Gesundheitswesen. Im Gesundheitswesen lassen sich zum Beispiel Ultraschallbilder, Röntgen- und CT-Bilder sowie Vitalparameter einblenden. Im Logistikbereich kommt der AiRScouter mit «Pick-by-vision» der Produktivität zu Gute, denn durch Anzeigen der exakten Artikelposition entfällt umständliches und langes Suchen nach Artikeln. «In den vergangenen Jahren haben wir mit Samples bereits erste Markterfahrungen in Deutschland gemacht», so Brother-Geschäftsführer Matthias Kohlstrung. Die Brille sei Teil einer Gesamtlösung. Systemintegratoren, die sich speziell auf vertikale Märkte konzentrieren würden, übernehmen die Kundenansprache. Eine Zusammenarbeit würde beispielsweise bereits mit Bechtle laufen. BMW und VW würden erste Feldversuche mit der AiRScouter unternehmen. «Das Produkt ist fertig und wir beginnen in Deutschland mit dem Vertrieb», kündigt Kohlstrung an.  Neue Mitarbeiter aus dem Business Development bei Brother Deutschland bereiten den Marktstart vor. Es gebe in Deutschland ein Potenzial für rund 100.000 Datenbrillen in den vertikalen Märkten, schätzt der Brother-Chef.

Auf der CeBIT ist Brother bereits seit einigen Jahren wieder präsent. «Wir wollen uns in Hannover auf Lösungen und den Mittelstand konzentrieren», betont Kohlstrung. Ansprechpartner für Retailer und Etailer sein am Brother-Stand in Halle 3 gar nicht dabei. Diese Kunden adressiere der Hersteller auf der IFA. 

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