Avaya verlässt Chapter 11

Avaya, Unternehmen für Kommunikations- und Contact Center-Lösungen, hat die finanzielle Restrukturierung abgeschlossen.

Avaya, Unternehmen für Kommunikations- und Contact Center-Lösungen, hat die finanzielle Restrukturierung abgeschlossen. Das Unternehmen gehe aus Chapter 11 mit einer wachstumsorientierten Kapitalstruktur, einer Liquidität von etwa 650 Millionen US-Dollar und einem Nettoverschuldungsgrad von weniger als 1 hervor, teilte der Anbieter am Donnerstag mit. Die produktbezogenen Investitionen des Unternehmens sollen sich weiterhin auf Experience Platform fokussieren, die zur Verbesserung der Kundenerfahrungen über verschiedene Kommunikationskanäle beitragen soll. Bereits mehr als 150 neue Funktionen und -verbesserungen habe Avaya seit Anfang 2023 in das Produktportfolio integriert. Mit der Enterprise Cloud bündelt Avaya die Software-Lösungen für Contact Center, einheitliche Kommunikation und Kollaboration.

UCC-Spezialist Avaya hatte im Februar 2023 einen Insolvenzantrag nach dem US-Recht Chapter 11 stellen müssen. Die finanziellen Schwierigkeiten des Konzerns begannen im Mai vergangenen Jahres, als die angepeilten Umsatzziele nicht erreicht wurden. In Folge wurde Avaya-CEO Jim Chirico durch Alan Masarek ersetzt. Bereits im Jahr 2017 hatte Avaya Insolvenz nach Chapter 11 anmelden müssen. «Mit dieser Nachricht schlagen wir ein neues Kapitel auf und machen die Arbeit, die wir in die Umgestaltung unseres Unternehmens gesteckt haben, sichtbar», so CEO Masarek. «Dabei setzen wir erhebliche finanzielle Mittel ein, um die Investitionen in unser Portfolio zu beschleunigen und konzentrieren uns darauf, Kunden mit innovativen Kommunikationslösungen auf ihrem individuellen Transformationspfad zu begleiten.»

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