Im ersten Quartal 2026 sind die weltweiten Smartphone-Auslieferungen laut vorläufigen Daten des Marktforschungsunternehmens IDC um 4,1 Prozent im Jahresvergleich gesunken. Insgesamt wurden 289,7 Millionen Geräte ausgeliefert, nach 302 Millionen im ersten Quartal 2025. Damit endete eine Serie von zehn aufeinanderfolgenden Quartalen mit Wachstum seit Mitte 2023.
Als wesentliche Faktoren nennt IDC eine eingeschränkte Verfügbarkeit von Speicherkomponenten sowie gestiegene Preise für Speicher. Diese Entwicklungen erhöhen die Produktionskosten und wirken sich auf Angebot und Nachfrage aus.
Samsung belegte im ersten Quartal 2026 mit 62,8 Millionen ausgelieferten Geräten den ersten Platz und erreichte einen Marktanteil von 21,7 Prozent. Dies entspricht einem Wachstum von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Apple folgte mit 61,1 Millionen ausgelieferten Geräten und einem Marktanteil von 21,1 Prozent, was einem Anstieg von 3,3 Prozent entspricht.
Xiaomi blieb mit 33,8 Millionen ausgelieferten Geräten auf Platz drei, verzeichnete jedoch einen Rückgang von 19,1 Prozent im Jahresvergleich. OPPO belegte mit 30,7 Millionen Einheiten Rang vier und lag 9,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Vivo erreichte mit 21,2 Millionen Geräten den fünften Platz und verzeichnete einen Rückgang von 6,8 Prozen.
Der Anteil der übrigen Anbieter lag bei 27,6 Prozent des Gesamtmarktes. Unternehmen wie Honor, Lenovo (Motorola) und Huawei verzeichneten laut IDC ebenfalls Wachstum außerhalb der Top-5.
IDC erwartet, dass steigende Kosten für Speicher sowie weitere Faktoren wie Energie- und Logistikkosten die Entwicklung des Smartphone-Marktes im weiteren Verlauf des Jahres beeinflussen werden. Gleichzeitig verschiebt sich das Angebot stärker in Richtung höherpreisiger Geräte.


