Apple holt sich ehemaligen BMW-Topmanager

Apple untermauert seine Ambitionen im Autobereich mit der Verpflichtung eines ehemaligen BMW-Managers, der zuletzt ein Elektrofahrzeug-Startup führte.

Apple untermauert seine Ambitionen im Autobereich mit der Verpflichtung eines ehemaligen BMW-Managers, der zuletzt ein Elektrofahrzeug-Startup führte. Ulrich Kranz arbeite jetzt für Apple, bestätigte der iPhone-Konzern in der Nacht zum Freitag den Tech-Blogs «The Verge» und «TechCrunch», ohne weitere Details zu nennen. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg wird Kranz bei Apple im Team des ehemaligen Tesla-Managers Doug Field arbeiten, der ein Autoprojekt leitet. Kranz gehörte bei BMW zu den Entwicklern des Elektromobils i3 und des Sportwagens i8. Danach war er zunächst beim Elektroauto-Startup Faraday Future und gründete dann die Firma Canoo mit. Bis April war er Chef von Canoo. Apple habe ihn wenige Wochen später an Bord geholt, schrieb Bloomberg.

Apple entwickelt bereits seit Jahren Technologie für das autonome Fahren und testet zu Roboterautos umgebaute SUV der Toyota-Luxusmarke Lexus auf öffentlichen Straßen. Am Anfang des bereits seit mehr als fünf Jahren laufenden Autoprojekts zeigte Apple auch schon Prototypen an Zulieferer, danach wurde es jedoch vor allem auf Software ausgerichtet. In den vergangenen Monaten hatten die seit Jahren köchelnden Spekulationen über ein Apple-Auto wieder neue Nahrung erhalten. Vor allem war in Medienberichten von einer Kooperation mit dem südkoreanischen Hyundai-Konzern und seiner Marke Kia die Rede. Dann teilte Hyundai aber mit, dass es derzeit keine Gespräche mit Apple über die Entwicklung von selbstfahrenden Autos gebe. (dpa)

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments

Infinigate: «Es war ein herausragendes Jahr»

Der Value Added Distributor Infinigate blickt trotz eines schwieriger gewordenen Cybersecurity-Marktes auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Beim Sommerfest in Hamburg zog die Geschäftsführung Bilanz.

KI soll Behörden deutlich schneller machen

Planungs- und Genehmigungsverfahren dauern. Mit behördlicher KI soll sich das ändern. Das Bundesdigitalministerium schaltet Software dafür frei, die Bearbeitungszeiten halbieren soll.

Opengear ernennt Markus Leissler zum Channel Manager EMEA North

Der Netzwerkspezialist Opengear stellt seine Vertriebsstrategie in Europa um. Markus Leissler übernimmt ab sofort die Position des Channel Managers EMEA North, um das Partnernetzwerk in der DACH-Region sowie in Nord-, Ost- und Zentraleuropa auszubauen.
ANZEIGE
ANZEIGE