5G-Ausbau treibt Netzwerkausrüster Ericsson an

Die starke Nachfrage nach Produkten für das 5G-Mobilfunknetz hält den Netzwerkausrüster Ericsson in der Corona-Krise auf Kurs.

Die starke Nachfrage nach Produkten für das 5G-Mobilfunknetz hält den Netzwerkausrüster Ericsson in der Corona-Krise auf Kurs. Im dritten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um ein Prozent auf 57,5 Milliarden schwedische Kronen (5,6 Mrd Euro), wie das schwedische Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte. Der operative Gewinn stieg bereinigt um Sonderkosten für den Konzernumbau von 6,5 auf 9,0 Milliarden Kronen. Unter dem Strich verdiente Ericsson im dritten Quartal 5,6 Millionen Kronen. Ein Jahr zuvor hatte die teure Beilegung eines Korruptionsverfahrens in den USA den Schweden einen Quartalsverlust von 6,9 Milliarden Kronen eingebrockt.

«Die Ergebnisse seit Jahresbeginn steigern unser Vertrauen, dass der Konzern sein Jahresziel erreicht», schrieb Ericsson-Chef Börje Ekholm. Demnach will Ericsson weiter einen Umsatz zwischen 230 und 240 Milliarden Kronen erreichen. Davon soll mehr als 10 Prozent als bereinigter operativer Gewinn beim Unternehmen hängen bleiben. Im dritten Quartal lag die operative Marge bei 15,6 Prozent. (dpa)

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