Mit diesen Bezahlsystemen steigern Etailer den Umsatz

Wenn Online-Händler ein zusätzliches Zahlungsverfahren einführen, steigen die Umsätze häufig zweistellig. Drei Bezahlsysteme erweisen sich noch wirkungsvoller als die Kreditkarte.

Knapp jeder siebte potenzielle Käufer bricht nach der Studie „Payment im E-Commerce“ des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg den Kauf während des Zahlungsvorgangs ab. Kommt der Online-Händler dem Kunden entgegen und bietet die bequeme Nutzung eines vom jeweiligen Kunden präferierten Verfahrens, so kann ein deutlicher Rückgang der Transaktionsabbrüche verzeichnet werden. So gaben 57,9 Prozent der Online-Händler an, ein Umsatzwachstum bei Einführung von Kreditkartenakzeptanz erzielt zu haben, und zwar um durchschnittlich 14,8 Prozent. „Der richtige Payment-Mix ist ein kritischer Erfolgsfaktor von Online Shops. Die Auswirkungen auf die Conversion Rate können gewaltig sein. Es kommt dabei nicht darauf an, möglichst viele Zahlungsmethoden anzubieten, sondern die von den jeweiligen Zielgruppen gewünschten“, empfiehlt Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Drei Bezahlsysteme erwiesen sich dabei noch wirkungsvoller als die Kreditkarte: Prepaid-Karten, Amazon Payments und Paypal (siehe Grafik). 76,4 Prozent der befragten Etailer gaben an, dass sich die Erlöse nach einer Paypal-Einführung erhöht hatten. Dabei stiegen die Umsätze durchschnittlich um 23,1 Prozent. ClickandBuy hatte dagegen einen relativ geringen Einfluss auf den Erfolg des Online-Shops. „Unsere Studienergebnisse zeigen, dass die Integration zusätzlicher Zahlungsverfahren durchaus lohnenswert ist. Online-Händler, die dabei die Do-it-yourself-Grenze erreichen, haben auch die Möglichkeit, den Online-Zahlungsverkehr über Dienstleister abzuwickeln. Wichtig dabei ist, die Bedürfnisse der Kunden nicht aus dem Blick zu verlieren“, betont Malte Krüger von der Hochschule Aschaffenburg.

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