XP-Ablösung sorgt für steigende Desktop-Abverkäufe

Das baldige Support-Ende von Windows XP hat die Desktop-Abverkäufe angekurbelt. Im Januar stieg der Absatz über die deutschen Distributoren um 20 Prozent.

Ab dem 08. April 2014 erhält Windows XP von Microsoft keine Sicherheitsupdates und Patches mehr. Das baldige Support-Ende hat den PC-Absatz in Europa im Januar offensichtlich ordentlich angekurbelt. So stieg der Desktop-Absatz nach Stückzahlen über die europäische Distribution um 13,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In Deutschland legten die Desktop-Abverkäufe über die IT-Distributoren sogar um 20 Prozent zu, so eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts CONTEXT. Im B2B-Segment nahm der Absatz nach Stückzahlen über die Grossisten hier zu Lande um 29 Prozent zu. Das kurz bevorstehende Support-Ende von XP sei allerdings nicht der alleinige Grund für das Wachstum, so CONTEXT-Analyst Alex Mesguich. Weitere Faktoren seien die schwache Nachfrage in vielen europäischen Ländern im Vorjahr und reguläre Austauschprozesse. Der Marktanteil vom Betriebssystem Windows 8 lag im Januar bei 12,6 Prozent.

Allerdings konnten nicht alle europäischen Länder am Wachstum im Desktop-Segment partizipieren: In Italien ging der Absatz um 2 Prozent zurück, in Spanien legten die Abverkäufe nur um 6,3 Prozent zu. Am stärksten war das Wachstum mit 30 Prozent in Großbritannien.  

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

AWS übertrifft Erwartungen

Der Online-Handelsriese Amazon mischt auch groß bei Cloud-Diensten mit. Der KI-Boom gibt diesem Geschäft neuen Rückenwind.

Zuckerberg: Meta-KI soll Tag und Nacht für Nutzer arbeiten

Der Facebook-Konzern Meta will Nutzern Künstliche Intelligenz an die Hand geben, die rund um die Uhr für sie aktiv sein soll. Das geht enorm ins Geld.

KI-Boom treibt Taiwans Wirtschaft

Die Wirtschaft Taiwans wächst durch den Boom von künstlicher Intelligenz (KI) so stark wie seit Jahrzehnten nicht. Das Wachstum übertrifft Prognosen.