Context: Leistungsstarke Desktop-PCs und Notebooks treiben Wachstum

Der europäische Technikhandel verzeichnet im ersten Quartal 2026 eine steigende Nachfrage nach leistungsstarken Desktop-PCs und Notebooks.

Der europäische Technikhandel verzeichnet im ersten Quartal 2026 eine steigende Nachfrage nach leistungsstarken Desktop-PCs und Notebooks. Das geht aus aktuellen Marktdaten des Marktforschungsunternehmens Context hervor. Besonders in Deutschland, Polen, Spanien und Frankreich entwickelten sich die Umsätze in den PC-Kategorien positiv.

In den sechs größten europäischen Einzelhandelsmärkten – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Spanien und Polen – stiegen die Umsätze mit Desktop-PCs im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18,9 Prozent. Polen verzeichnete dabei ein Wachstum von 68 Prozent, Spanien von 36,5 Prozent und Deutschland von 32 Prozent.

Auch der Notebook-Markt legte zu: Frankreich meldete ein Umsatzplus von 28,5 Prozent, während Deutschland ein Wachstum von 19,6 Prozent erreichte.

Nach Angaben von Context investieren Verbraucher verstärkt in leistungsfähigere Geräte für Anwendungen wie KI-gestützte Software, Gaming, Content-Erstellung und produktives Arbeiten. Gleichzeitig beeinflussten steigende Preise für NAND- und DRAM-Speicher die durchschnittlichen Verkaufspreise im Handel.

Im Bereich Speicherlösungen stiegen die Umsätze mit Festplatten insbesondere in Polen (+33,4 Prozent), Deutschland (+19,1 Prozent) und Spanien (+19 Prozent). Speicherkarten verzeichneten in Italien ein Wachstum von 26,1 Prozent und in Frankreich von 19,4 Prozent.

Der Smartphone-Markt zeigte unterschiedliche Entwicklungen. In Großbritannien gingen die Umsätze um 14,2 Prozent zurück, in Polen um 14,4 Prozent und in Italien um 7,2 Prozent. Spanien war mit einem Wachstum von 1,8 Prozent der einzige größere Markt mit steigenden Smartphone-Umsätzen im ersten Quartal 2026.

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