Cancom erwartet trotz Lieferengpässen wieder Wachstum

Der IT-Dienstleister Cancom rechnet im laufenden Jahr mit deutlichen Preiserhöhungen und Unsicherheiten in der Verfügbarkeit von IT-Komponenten.

Der IT-Dienstleister Cancom rechnet im laufenden Jahr mit deutlichen Preiserhöhungen und Unsicherheiten in der Verfügbarkeit von IT-Komponenten. Trotzdem soll der Umsatz 2026 auf 1,75 Milliarden bis 1,85 Milliarden Euro steigen, wie das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erwartet Cancom zwischen 110 Millionen und 130 Millionen Euro. Es gebe Bedarf nach Infrastrukturlösungen, Digitalisierung und Dienstleistungen rund um Künstliche Intelligenz (KI).

Bereits Mitte Februar vorgelegte Eckdaten bestätigte Cancom. Der IT-Dienstleister machte im vergangenen Jahr gut 1,7 Milliarden Euro Umsatz, ein Minus von anderthalb Prozent im Vergleich zu 2024. Der operative Gewinn sank um neun Prozent auf knapp 103 Millionen Euro. Damit blieben die Kennziffern im Rahmen der Jahresziele, die das Management im Juli gesenkt hatte. Unter dem Strich verdiente Cancom 28,5 Millionen Euro nach 33,5 Millionen im Vorjahr.

Seinen Aktionären will das Unternehmen eine unveränderte Dividende von 1,00 Euro je Aktie zahlen. (dpa)

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