Bechtle verschlankt Vorstand

Der Bechtle-Aufsichtsrat hat den Vorstandsvertrag von Konstantin Ebert vorzeitig verlängert und strukturelle Änderungen im Vorstand beschlossen. Ab Januar 2027 wird das Gremium auf drei Mitglieder reduziert.

Der Aufsichtsrat der Bechtle AG hat beschlossen, den ursprünglich bis Ende 2026 laufenden Vorstandsvertrag von Konstantin Ebert vorzeitig um drei Jahre bis zum 31. Dezember 2029 zu verlängern. Bereits im November 2025 hatte das Unternehmen angekündigt, dass Ebert zum 1. Januar 2027 die Position des CEO übernehmen wird. Er folgt damit auf den langjährigen Bechtle-Chef Thomas Olemotz, dessen Vertrag zum 31. Dezember 2026 endet. Thomas Olemotz wird seine Funktion bis zu diesem Zeitpunkt weiterhin ausüben und anschließend in den Ruhestand wechseln.

Zudem hat der Aufsichtsrat entschieden, die Zahl der Vorstandspositionen zum 1. Januar 2027 auf drei zu reduzieren. Damit kehrt Bechtle zu einer Struktur zurück, die bereits im Zeitraum von 2009 bis Januar 2024 bestand. Im Zusammenhang mit dieser Entscheidung soll der bis zum 31. Dezember 2026 laufende Vorstandsvertrag von Antje Leminsky nicht verlängert werden. Nach Angaben des Unternehmens soll die reduzierte Vorstandsgröße effizientere Vorstandsarbeit und schnellere Entscheidungsprozesse sicherstellen.

Ab 2027 wird der Vorstand der Bechtle AG somite aus Konstantin Ebert (CEO), Michael Guschlbauer (COO) und Christian Jehle (CFO) bestehen.

Abonnieren
Benachrichtigen bei
guest
0 Comments
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen

3D-Druck-Markt wächst – starkes Plus bei Einsteigergeräten

Der globale Markt für 3D-Drucker verzeichnete im vierten Quartal 2025 ein deutliches Wachstum.

Umfrage: Mehrheit wünscht sich Technik, Software und Services aus Europa

Eine aktuelle Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt, dass die Deutschen den Aufbau eigener digitaler Kapazitäten und Angebote für dringend notwendig halten.

KI findet Schwachstellen – BSI erwartet weitreichende Folgen

Ein potenziell gefährliches KI-Modell spürt Software-Schwachstellen auf. BSI-Chefin Plattner sieht durch das Werkzeug aus den USA auch Fragen der nationalen Sicherheit in Deutschland berührt.