Bechtle sieht Belebung der Nachfrage

Der IT-Dienstleister Bechtle sieht nach einer längeren Flaute eine Belebung der Nachfrage.

Der IT-Dienstleister Bechtle sieht nach einer längeren Flaute eine Belebung der Nachfrage. Das Geschäftsvolumen sei im zweiten Quartal um 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte der MDax-Konzern am Freitag in Neckarsulm mit. Die meisten Wachstumsimpulse kamen aus dem Ausland. Aber auch bei den wichtigen öffentlichen Kunden in Deutschland ziehe die Nachfrage langsam wieder an. Der positive Trend habe sich auch im Juli fortgesetzt. Der Umsatz kletterte in den drei Monaten April bis Juni wie erwartet im Jahresvergleich um 0,8 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro. Im Unterschied zum Geschäftsvolumen, das ein gutes Stück über dem Umsatz liegt, kann sich Bechtle Verkäufe von Software nicht mit dem vollen Verkaufspreis als Erlös anrechnen.

Der Vorsteuergewinn ging gegenüber dem von einem Einmaleffekt aufgepolsterten Ergebnis im Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 66,8 Millionen Euro zurück, fiel damit aber etwas besser aus als von Experten erwartet. Im Vergleich zum Vorquartal habe sich die Situation gebessert, hieß es vom Konzern. Unter dem Strich ging der Nettogewinn ebenfalls um ein Fünftel auf 47,7 Millionen Euro zurück. Die Jahresprognose bestätigte Vorstandschef Thomas Olemotz. (dpa)

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